Eutiner Wappen

Die erste nachgewiesene Verwendung des Eutiner Stadtwappens findet sich im Siegel einer Urkunde aus dem Jahre 1337. Es dürfte aber deutlich älter sein, denn Eutin erhielt im Jahre 1257 das Stadtrecht und zu diesem Zeitpunkt wurde ihr wahrscheinlich auch das Stadtwappen verliehen.

Das Siegel zeigt in der Mitte das hiesige Wappen. Es besteht aus einem goldenen Bischofskreuz auf blauem Grund. Der senkrechte Balken des Kreuzes endet in Lilien, der waagerechte in Rosen; Die Lilie war das Symbol für „Reinheit“, die Rose für „Gerechtigkeit“. In den vier Ecken zwischen den Balken steht der Stadtname VTIN, begonnen im oberen rechten Quadranten.

Im Siegel befindet sich außerdem rund um das Wappen die lateinische Umschrift SIGILLUM CONSULUM ET OP(P)IDANORU(M) UTHINENSIU(M), übersetzt: „Siegel der Ratsherrn und der Stadt Eutin“. Es fehlen, wohl rein aus Platzgründen, zweimal das M und einmal das P (hier in Klammern gesetzt). Nur besonders wichtige Urkunden wurden mit diesem Siegel versehen. Es waren solche Dokumente, die von beiden Bürgermeistern und den Rathmannen zu unterschreiben waren.