„Leben in Bosau damals …“ - Sonderausstellung Dunkersche Kate 21.-23.08.2026
Schleswig-Holstein feiert seinen 80. Landesgeburtstag. Bosau zeigt dazu in der Dunkerschen Kate historische Fotos, Alltagsgegenstände und persönliche Erinnerungen, wie die Menschen in Bosau früher lebten und arbeiteten. Die Ausstellung „Leben in Bosau damals …“ ist vom 21. bis 23. August zu sehen.
Bosau. Wie sah der Alltag in Bosau früher aus? Welche Handwerksbetriebe prägten den Ort, wie funktionierte die Landwirtschaft, und wie lebten Kinder und Familien? Antworten darauf gibt die Ausstellung „Leben in Bosau damals …“, die vom 21. bis 23. August 2026 in der Dunkerschen Kate gezeigt wird. Geöffnet ist täglich von 11 bis 17 Uhr, der Eintritt ist frei.
Im Mittelpunkt stehen historische Fotos, Alltagsgegenstände und Zeitzeugenberichte. Die Schau führt durch verschiedene Lebensbereiche des früheren Bosau. Einen Schwerpunkt bildet das Handwerk: Werkzeuge, Stiefel, Nägel und Schuhleisten erinnern an das Schuhmacherhandwerk, Sägen und weitere Geräte an die Holzverarbeitung. Auch die Bäckerei beziehungsweise das „Gasthaus zum Frohsinn“ wird anhand von Exponaten und Bildern dargestellt.
Ein weiterer Bereich widmet sich der Landwirtschaft. Pferdegeschirr, Futterbeutel sowie Geräte und Informationen zum früheren Anbau von Klee und Flachs geben Einblicke in die harte Arbeit auf den Feldern. Sense, Holzgriffe und weitere Werkzeuge verdeutlichen den Arbeitsalltag auf dem Land.
Auch Schule und Kinderleben kommen nicht zu kurz. Historische Klassenfotos, Kleidung, Lederranzen, Schulbücher, Lehrerlisten sowie eine alte Schulbank lassen den Unterricht vergangener Zeiten wiederaufleben. Ergänzt wird der Rückblick durch Erinnerungen an die 800-Jahr-Feier Bosaus.
Weitere Stationen zeigen das frühere Strandleben und Camping, die Schneekatastrophe von 1979 sowie den Alltag im Haushalt. Badesachen, Kalender, Zeitungsartikel und Fotografien machen den Wandel von Freizeit und Lebensbedingungen sichtbar. Alte Geschirrteile, ein Butterfass, ein Sahneschläger und Reklamedosen geben Einblicke in die damalige Haushaltsführung.
Auch Kirche und Pastoren sind Teil der Ausstellung. Ein „Kirchenschlaf“-Plakat, ein Artikel über Küster Pries und weitere Dokumente beleuchten diesen Aspekt der Ortsgeschichte.
Ermöglicht wird die Ausstellung durch zahlreiche Leihgeber und Unterstützer aus der Region.
Die Organisatoren wollen jedoch nicht nur Geschichte zeigen, sondern auch ins Gespräch kommen. Besucher sind eingeladen, eigene Erinnerungen, Fotos und Geschichten mitzubringen und sich aktiv einzubringen. So soll die Ausstellung zu einem lebendigen Treffpunkt für die Geschichte Bosaus werden.
„Leben in Bosau damals …“
Dunkersche Kate, Bosau
21.–23. August 2026, täglich 11–17 Uhr
Eintritt frei