Geschichte der Prinzeninsel

Die im 19. Jahrhundert durch künstliche Absenkung des Wasserspiegels zur Halbinsel gewordene Prinzeninsel ist etwa 2 km lang und stellenweise nur etwa 30 m breit. Zuvor ragte über viele Jahrhunderte nur ihre zum Schlossgebiet gehörige Spitze aus dem Großen Plöner See hervor.

 

Sie ist eine Halbinsel in der Verlängerung des Schlossgartens, auf der sich früher ein landwirtschaftliches Anwesen befand. Auf dieser Bauernstelle lernten die Söhne des deutschen Kaisers Wilhelm II. das Handwerk des Landmannes bzw. Bauern.

 

Oft besuchte die Kaiserin Auguste-Victoria ihre Söhne auf der Prinzeninsel. Ein kleiner Pavillon auf der Spitze der Halbinsel bezeichnet den Lieblingsplatz der Kaiserin während ihrer dortigen Besuche.

 

Heute:

Die Prinzeninsel darf nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkundet werden. Zu Fuß erreicht man sie über den Strandweg in gut 45 min vom Stadtzentrum aus.

 

Dabei führt der Weg vorbei am Plöner Bootsverleih, dem ehemaligen Internatsbootshaus, dem Siebenstern am Ende des Schlossgartens, an der wohl schönsten Badestelle am Großen Plöner See und am Niedersächsischen Bauernhaus.