Thomsen-Kate in Malente

Die Kate wurde um 1740 am damaligen Dorfplatz, der heutigen Marktstraße als niederdeutsches Fachhallenhaus in Fachwerkbauweise mit Reetdach erbaut. Früher war es im Besitz von Handwerkern welche nebenher Landwirtschaft betrieben. In der Mitte der Kate liegt die große Diele mit der Dielentür. Zu beiden Seiten war je eine Wohnung im Erdgeschoss angeordnet. Über zwei Treppen beidseitig der Diele gelangte man zu je einer Kammer für Knechte und Mägde. Der Boden über der Dielendecke diente der Lagerung von Heu und Stroh zur Versorgung des Viehs, das im hinteren Bereich der Kate untergebracht war.
Um 1860 wurde im hinteren Bereich der Diele ein Zwischenboden eingezogen, der über eine steile Treppe von der Diele aus zu erreichen war. Der nach Westen gelegene Anbau wurde um 1934 durch ein massives Mauerwerk ersetzt.

 

Hinter der Thomsen-Kate befindet sich der Bauerngarten mit von Buchsbäumen eingefassten Wegen, Blumenbeeten, Obstbäumen, Beerensträuchern und einem Kräutergarten. Er ist für die Öffentlichkeit frei zugänglich.

 

Der Name der Kate kommt von Hans-Hermann Thomsen. Er verkaufte das Gebäude 1988 an den Heimat- und Verschönerungsverein Malente. Nach einem Brand im Jahr 1991 wurde die Thomsen-Kate wiederaufgebaut und unter Denkmalschutz gestellt.

 

Heute finden in der Kate neben Trauungen auch Veranstaltungen wie Vorträge, Lesungen und Ausstellungen statt.

 

Öffnungszeiten: Die Kate kann nur im Rahmen von Veranstaltungen besucht werden. Der Bauerngarten ist jederzeit frei zugänglich.

 

Thomsen-Kate
Marktstraße 13
23714 Malente
Tel.: 04523 2852
E-Mail:
Web: http://www.heimatverein-malente.de