Geschichtsträchtige Gebäude im Schlossgebiet

Wir schlagen Ihnen einen Rundgang durch das Schlossgebiet vor, bei dem Sie die wichtigsten Gebäude entdecken und auf den Info-Tafeln an den Gebäuden viele wichtige und amüsante Informationen erhalten.

 

Der kleine Rundgang durch das Schlossgebiet beginnt am Schloss.

1894/1895 wurde das Pförtnerhaus als Dienstwohnhaus für den Pförtner der Kadettenanstalt erbaut, der den Hauptweg zum Schloss zu kontrollieren hatte. Im Obergeschoss befanden sich die Strafräume ("Karzer") für die Kadetten.

Heute Eigentum der Fielmann Akademie.
 

Schlendern Sie nun den Schlossberg auf der Seite in Richtung Schlossgebiet hinunter, erspähen Sie auf der rechten Seite das Gebäude der einst im Jugendstil für die kaiserlichen Söhne errichtete Schwimmhalle. Die lichtdurchflutete Halle entstand in der Architektur des Jugendstils. Bis Ende der 90er Jahre fand hier auch der Schwimmunterricht für die Schüler des Internatsgymnasium Schloss Plön (IGS) statt.
 

Heute dient die ehemalige kaiserliche Schwimmhalle nach Sanierung durch die Marius-Böger-Stiftung als Kulturforum Schwimmhalle. Im Obergeschloss finden eine Vielzahl von Ausstellungen, Konzerten und Lesungen statt. Im unteren Bereich des Gebäudes befindet sich das „Restaurant Schwimmhalle“.

 

Rund um die ehemalige Reitbahn, die früher als Turnier- und Exerzierplatz diente, reihen sich diverse Gebäude unterschiedlicher Jahrhunderte.

Seit September 2005 befindet sich unter der alten Oberfläche die Tiefgarage "Schlossgarage", die einerseits der Fielmann Akademie und andererseits Besuchern des Schlossgebietes zur Verfügung und Nutzung steht.
 

Im ehemaligen Uhrenhaus am Kopfe des Platzes befindet sich heute das Informationszentrum des Naturparks Holsteinische Schweiz. Bei schlechtem Wetter wurden die Turniere im Reithaus veranstaltet, wegen der Uhr im Giebel heute „Uhrenhaus“ genannt. Diese einzige noch erhaltene barocke Reithalle des Landes entstand zeitgleich mit dem Marstall. Von einer Empore schaute der Herzog den Reitvorführungen zu.
 

Der Marstall zur linken des Platzes wurde im 18. Jahrhundert als repräsentativer Bau mit symbolhafter Skulpturengruppe über dem Hauptportal zur Pferdezucht vom damaligen Herzog gebaut.

Heute befinden sich Wohn- und Gewerbeflächen darin (Eigentum der Fielmann-Akademie).


Das anschließende Lazarett stammt aus der Zeit der Kadettenanstalt und war für kranke Schüler vorgesehen. Später zu Internatszeiten war es bekannt als Sextanerheim, bis es nach der Sanierung zu Eigentumswohnungen umgebaut wurde.

 

Hinter dem Marstall erspät man das 1839 erbaute Amtsgefängnis. Im Hintergrund Wohnhaus des Polizeireiters.

Heute ist es in Privatbesitz.

 

Die Kommandeursvilla wurde 1895 - 1897 als repräsentativer Dienstsitz für den Leiter der Kadettenanstalt erbaut. Architektonisch im Stil der Neorenaissanse dem Schloss verbunden.

Heute ist es in Pritvatbesitz.

 

Das etwas weit zurückliegende Gebäude diente als Maschinenhaus. Mit der Errichtung der Prinzenschule wurde für das Schlossgebiet eine eigene Strom- und Wasserversorgung aufgebaut, deren Dampfmaschinen und Pumpwerke im Maschinenhaus untergebracht waren.

Heute ist es Eigentum der Fielmann-Akademie.

 

Auf dem Weg zum Schlossgarten treffen Sie auf die Schlossgärtnerei. Diese befindet sich heute in Privatbesitz befindet und wird als Gärtnerei mit Cafe genutzt .

 

Wenn Sie nun weiter entlang der Alleen spazieren gelangen Sie zum Prinzenhaus- auch liebevoll die "Perle des Rokoko" genannt. Es wurde früher als Gartenhaus genutzt und erhielt seinen heutigen Namen, da die Söhne des letzten deutschen Kaisers hier unterrichtet wurden. In den vergangenen Jahren aufwendig restauriert, steht es der Öffentlichkeit heute wieder zur Verfügung

Um das Prinzenhaus befinden sich weiter Gebäude, die später hinzufügt wurden. Dazu zählen die Schlossökonomie, das Backhaus, das Beamtenwohnhaus und das Kompanieverwalterhaus.